Wortschatz : Wörter des Tages : Belegstellen für »Urheberrecht« am 11.02.2012
  1. Das Urheberrecht hat im Internet viele Feinde, oft schlagen sie in Debatten hysterische Töne an.
  2. Tatsächlich ist das Urheberrecht eine gute, nützliche Sache - es gibt Künstlern Macht gegenüber Konzernen und gehört gestärkt, nicht geschwächt.
  3. Das Urheberrecht ist das eigentliche Übel, ein vormodernes Überbleibsel aus analogen Zeiten, das heute die Freiheit fast aller Menschen einschränkt, aber nur einer winzigen Minderheit nützt.
  4. Das Urheberrecht hat viele Feinde im Netz.
  5. Von allen technischen, juristischen und ökonomischen Unzulänglichkeiten der heutigen Umsetzung einmal abgesehen: Das Urheberrecht ist ein großartiges Konzept.
  6. Das Urheberrecht ermöglicht diese Arbeitsteilung, und das ist eine gute Sache: Wenn jeder sich auf eine Tätigkeit spezialisieren kann, die er gut und gerne macht, profitieren in der Regel alle davon.
  7. Ein beliebtes Argument gegen das Urheberrecht an sich ist der Vorwurf, die Verwerter (gerne als "Contentmafia" beschimpft) seien allesamt zu mächtig, deshalb gehöre das Urheberrecht abgeschafft oder zumindest "liberalisiert".
  8. Allerdings sprechen solche Fälle gar nicht gegen das Urheberrecht an sich.
  9. Bei ihnen sehen die Kritiker der "Contentmafia" dann aber über die Ausbeutung hinweg und loben die Innovationen, die nur leider mit dem überholten Urheberrecht kollidieren.
  10. Oft fällt bei Pauschalkritik am Urheberrecht auch der grundsätzliche Einwand: Der Markt für Texte, Musik, Bilder, Ideen sollte gar nicht marktwirtschaftlich organisiert sein - Werke dürften nicht Ware sein.
  11. Was wird jetzt aus dem Urheberrecht?
  12. Heveling, Berichterstatter für Urheberrecht im Rechtsausschuss, erzürnte die Netzgemeinde durch einen Gastkommentar für das Handelsblatt, für den er auch von der stellvertretenden CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär gescholten wurde.
  13. Der ACTA-Vertrag sieht hingegen vor, dass Internet-Provider Daten wie die IP-Adresse herausrücken sollen, um bei Verstößen gegen das Urheberrecht eine Identifizierung von Personen zu ermöglichen.
  14. Das "Knacken" eines DRM-Mechanismus in einer Musikdatei ist damit eine nach dem Urheberrecht verbotene Handlung.
  15. Das Urheberrecht unterscheidet strikt zwischen der einfachen Kopie auf CD, Festplatte, USB-Stick, etc. und solchen Kopien, die ins Internet gestellt werden.
  16. Eine solche Nutzung widerspricht allerdings dem Urheberrecht und unterliegt auch nicht einer erlaubten Privatnutzung.
  17. BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland wird das umstrittene ACTA-Abkommen zum internationalen Urheberrecht vorerst nicht unterzeichnen.
  18. Erst im Januar sollte ein Seminar in der US-Hauptstadt Washington, D.C. rechtliche Fragen klären, doch scheinen jetzt erst recht alle Klarheiten zum Urheberrecht beseitigt worden zu sein.
  19. Der Acta-Vertrag sieht hingegen vor, dass Internet-Provider Daten wie die IP-Adresse herausrücken sollen, um bei Verstößen gegen das Urheberrecht eine Identifizierung von Personen zu ermöglichen.
  20. Alle drei Maßnahmen sollen das Urheberrecht durchsetzen.
  21. Ein außenstehender Emeritus spricht von einem echten ideologischen Konflikt zwischen der Lobby der Kreativindustrie und "denjenigen, die das Urheberrecht in seiner heutigen Art retten wollen".
  22. Tatsächlich hat die EU-Kommission zu Beginn dieser Woche bekanntgegeben, dass sie das Urheberrecht verschärfen wolle.
  23. Der ACTA-Vertrag sieht unter anderem vor, dass Internet-Provider Daten wie die IP-Adresse herausrücken sollen, um bei Verstößen gegen das Urheberrecht eine Identifizierung von Personen zu ermöglichen.
  24. Nun ist Urheberrecht nicht immer so unmittelbar erlebbar.
  25. Das derzeitige Urheberrecht überträgt aber die Regeln des analogen Musikhandels - um bei diesem Beispiel zu bleiben - auf die Situation im Netz.
  26. Doch kann es auch nicht sein, dass das Urheberrecht auch auf die Gefahr hin geschützt wird, dass Menschen sterben, nur weil Anerkennung keine Währung mehr für geistiges Eigentum ist.
  27. Urheberrecht: Kritiker des multilateralen Anti-Piraterieabkommens ACTA fürchten, dass der Vertrag die Verbreitung generischer Medikamente behindert.
  28. Heute beschäftigt dieses umstrittene Abkommen zum Urheberrecht zahllose Menschen so sehr, dass sie deswegen auf die Straße gehen.
  29. Mit ACTA werde das veraltete Urheberrecht zementiert", kritisiert der Parteichef der Piraten, Sebastian Nerz.
  30. Deutschland legt das umstrittene Handelsabkommen Acta zum Urheberrecht auf Eis: Die Justizministerin hat Bedenken angemeldet.
  31. Jetzt gehe es darum, sich des Themas Urheberrecht ernsthaft und differenziert anzunehmen und ein den modernen Lebensgewohnheiten entsprechendes Gesetz zu erarbeiten.
  32. Immer mehr Menschen stellen sich angesichts der Umbrüche auf diesen Märkten die Frage, ob das heutige Urheberrecht noch zeitgemäß ist, ob es nicht allein dazu dient, alte Strukturen zu zementieren.
  33. Auch die Internet-Enquete-Kommission des Bundestages betont, "dass das Urheberrecht an vielen Stellen durchaus einer systematischen Anpassung bedarf, um in der digitalen Gesellschaft einen angemessenen Ordnungsrahmen für immaterielle Güter zu erhalten".
  34. Ist es so einfach, das Urheberrecht einfach abzuschaffen?
  35. Überraschendes Urteil in Großbritannien: Für ein Londoner Gericht verletzt ein Foto bereits das Urheberrecht, wenn es einem anderen nur ähnlich ist.
  36. Wobei sich jedoch die Frage stellt, in welchem Umfang private Dateien, die kein Urheberrecht Dritter verletzen, auf den MegaUpload-Rechnern gespeichert sind.
   Assoziationsgraph für den 11.02.2012 zu »Urheberrecht«

Assoziationsgraphen aus dem Wortschatz-Deutsch zum Vergleich anzeigen.

   Häufigkeitsvergleich für den 11.02.2012 zu »Urheberrecht«

Häufigkeitsvergleich zu Urheberrecht

© 2002 - 2012 Deutscher Wortschatz
Alle Rechte vorbehalten

Die Daten werden aus sorgfältig ausgewählten öffentlich zugänglichen Quellen automatisch erhoben. Die Beispielsätze werden automatisch ausgewählt und stellen keine Meinungsäußerung des Projektes Deutscher Wortschatz dar. Für die darin enthaltenen Inhalte und Meinungen sind ausschließlich die Autoren verantwortlich.